Nachhaltigkeit

Vermutlich die Eigenschaft, die jeder Mensch, jedes Unternehmen gerne für sich beanspruchen würde. Das Wort, das jeder im Moment im Mund führt und von dem die meisten glauben, dass es real wird, wenn es nur klar und verständlich ist. Dann wird es schon nachhalten.

Das kleine Problem dabei ist jedoch: Obwohl wir wissen, dass es gut wäre, dieses oder jenes beizubehalten, es anzuwenden, es umzusetzen, tun wir es nicht. Das ist das Phänomen von Nachhaltigkeit.

Warum tun wir etwas nicht dauerhaft, von dem wir wissen, dass es gut für uns wäre?

Aus sicher nachvollziehbaren Gründen beschäftige ich mich als Trainer permanent mit dieser Frage. Eine der wichtigsten Fragen dabei ist: Wo beginnt Nachhaltigkeit?

Für mich ganz vorne. In der Konzeption eines Seminars. Alles, was nicht eingebunden ist und begleitet wird von Überzeugung, Werten und Loyalität, wird nicht nachhaltig werden – unabhängig davon, wie gut die Ideen oder Absichten waren.

Mit den Dingen, die uns wichtig sind, hören wir nicht ohne triftige Gründe auf. Sobald Leidenschaft für etwas da ist, ist es sehr wahrscheinlich auch nachhaltig. Ich höre nicht damit auf, egal was sonst am Tag alles anliegt.

Menschen entwickeln Leidenschaft fürs Joggen, für Sport, fürs Backen, fürs Kochen, für Fußball, den Motorsport und vieles mehr. Ja selbst fürs Zähneputzen.

Und alles, was sie dabei unterstützt, besser in dieser Leidenschaft zu werden, tun sie dann auch.

Als Trainer muss ich mich fragen, wie ich es schaffen kann, bei Führungskräften die Leidenschaft für das Führen von Menschen zu wecken. Die Leidenschaft dafür, gerne Zeit mit ihren Mitarbeitern und Kollegen zu verbringen. Die Leidenschaft, gut zu sein in dem, was sie im Umgang mit Menschen tun. Die Leidenschaft dafür, dass es sich langfristig auszahlt, Führungswerkzeuge anzuwenden, Zeitfresser zu reduzieren und andere Herangehensweisen auszuprobieren.

Unser Leben wird nicht langsamer werden in den nächsten Jahren. Ganz im Gegenteil! Also wäre es sinnvoll, nicht immer wieder von vorne anfangen zu müssen, oder?

Je mehr Du es schaffst, nachhaltig zu führen, Menschen Zeit zu schenken und sie zu entwickeln, je mehr Du die Werte Deines Unternehmens sichtbar umsetzt, desto wahrscheinlicher wird es, dass Du nachhaltig bist in dem, was Du tust – egal wie viel am Tag zu erledigen ist.

Ich übersetze für mich Nachhaltigkeit so: Nachhaltigkeit entsteht vor meiner Handlung. Nicht erst mit dem Handeln oder danach.

Alles, was mir wichtig ist, alles, was mich und meine Werte widerspiegelt, alles, wofür ich mich leidenschaftlich engagiere, wird Nachhaltigkeit entstehen lassen.

Alles, was mir wichtig ist, ist auch meinen Mitarbeitern wichtig.

Den Ball weiterspielen, damit er nicht aufhört zu rollen, das ist mein Job und das wäre Nachhaltigkeit.

Und was braucht es, damit dieses vorher und nachher funktioniert? Dich selbst, Deine Werte, Deine Leidenschaft, Deine Überzeugung. Die Wichtigkeit von etwas. Wenn es hier nur um die Werte Deines Unternehmens geht und Du diese nicht als nachhaltig wichtig empfindest oder einstufst, wird nie etwas aus der Nachhaltigkeit Deines Unternehmens.

Meine Frage zu Beginn noch einmal aufgenommen: Was ist Nachhaltigkeit?

Die Spiegelung der Dinge, die Dir wichtig sind! Das ist das Phänomen! Du entscheidest, ob nachhaltiges Handeln in Deinem Unternehmen funktioniert. Du entscheidest, was Du im Führen Deiner Mitarbeiter nachhaltig einführst oder veränderst.

Und jetzt frage Dich selbst: wo stehen die Werte Deines Unternehmens auf Deiner ganz persönlichen Werteskala? Was ist Dir wichtig? Das ist einen Gedanken wert, oder?

PS:

„Gib das, was dir wichtig ist niemals auf, nur weil es nicht einfach ist.“

(Albert Einstein)

Unsere Entscheidungen

Hallo, hier ist Melania, Trainers-Diary.

Mein Thema heute: Unsere Entscheidungen.

Wir sind die Summe unserer Entscheidungen, egal ob wir die Entscheidung bewusst getroffen haben oder uns entschieden haben einfach zuzulassen, was passiert. Dabei geht es nicht darum, ob die Entscheidung richtig oder falsch war. Vielmehr hat uns jede dieser Entscheidungen dorthin geführt, wo wir heute stehen. Und jede dieser Entscheidungen beinhaltet auch, dass wir uns gegen jemanden oder etwas entschieden haben.

Eine Entscheidung zu treffen, ist manchmal schnell getan. Doch mit manchen dieser Entscheidungen lebt man dann ein Leben lang. Auch mit der Reue, so entschieden zu haben. Und manchmal quält einen die Frage, was wohl passiert wäre, wenn man anderes entschieden hätte.

Immer wenn ich in meinem Leben Entscheidungen getroffen habe, hatte ich das Gefühl der Kontrolle, das Gefühl, weitblickend zu sein und meine Zukunft sicher in der Hand zu haben. Heute weiß ich, wie naiv und idealistisch dieses Gefühl war. Das Leben lenkt und obgleich wir glauben, dass wir es sind, ist es das Leben, das uns die Möglichkeit bietet, uns weiterzuentwickeln.

Mich bewusst einzulassen auf eine Situation, ist eine Entscheidung. Mit einer getroffenen Entscheidung zu leben ebenfalls. Selbst neu und anders zu entscheiden, ist eine Entscheidung. Am Ende sind wir die Summe unserer Entscheidungen und ohne Fehlentscheidungen und Fehltritte in unserem Leben wären wir doch gar nicht der Mensch, der wir heute sind.

Die Fehler, Fehltritte und Fehlentscheidungen in meinen Leben waren oft meine größten Lehrmeister, meine härtesten Wege, die ich zu gehen hatte, um der Mensch zu werden, der ich heute bin. Sie haben mich nachsichtiger mit anderen gemacht. Einfühlsamer und bescheidener. Nicht unbedingt immer selbstbewusster, aber demütiger. Und sie haben mir sehr geholfen, mich erfahren zu dürfen. Auch meine Schattenseiten besser zu erkennen. Mir meiner selbst bewusster zu werden.

Wir sind die Summe all unserer Entscheidungen. Keine einzige war umsonst oder verkehrt. Denn sie erzählen die Geschichte unseres Lebens. Wir schreiben durch jede Entscheidung weiter an unserer Lebensgeschichte und können die Geschichte jederzeit überdenken und die Richtung ändern.

Wir sind die Summe unserer Entscheidungen…

Heute lade ich dich ein, über deine Entscheidungen nachzudenken. Sie dir bewusst anzuschauen. Welche hat alles verändert? Welche war schwer zu treffen? Und welche Fehlentscheidung war am Ende dein größter Sieg?

Es braucht Mut, bewusst zu entscheiden. Und diesen Mut wünsche ich uns allen.

Alles Liebe, Melania

P.S.

„Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können.“ George Eilot (1819 – 1880, eigentlich Mary Ann Evans, englische Schriftstellerin)

Alles ist Wandel

„Todo es cambio“ ist eines meiner Lieblingslieder gesungen von Mercedes Sosa.

In den letzten 12 Monaten hat sich die Welt für uns alle verändert. Unsere private, und für viele von uns auch unsere berufliche Welt.

Für uns als Trainer ist Online unser neues Offline geworden.

Und es funktioniert hervorragend. Zumindest dann, wenn man sich der neuen Situation mit allen Konsequenzen anpasst und den Paradigmenwechsel vollzieht.

So wie wir dies getan haben, sind auch viele unsere Kunden diesen Weg gegangen. Sie haben angenommen was ist und mit viel Kreativität und finanziellem Verlust ihr Unternehmen weitergeführt.

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Corona als Chance – Endlich Zeit für mich!

Melania im Business Talk auf Trainers Diary. Neues Format. Spontan. Direkt. Ungeschminkt.

Willkommen in meiner Welt

Hallo, hier ist Melania.

Ich werde dieses Jahr 57 Jahre alt. Jung, ja, aber in der Arbeitswelt manchmal auch nicht wirklich. Ich liebe die moderne Arbeitswelt, WhatsApp, Instagram, manchmal auch Online-Shopping, finde es toll, mich immer selbst informieren zu können, und liebe auch die Schnelligkeit, mit der das Ganze heute vonstattengeht.

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Was bedeutet Kundenservice

Hallo, hier ist Melania.

Meine erste Frage an mich selbst ist: Wie definiere ich in meinem Bereich Kundenservice?

Professionalität geht mir hier durch den Kopf:

  • Das Wissen, das ich habe, immer einzubringen wenn es gebraucht wird.
  • Zeit haben und mir nehmen für meine Kunden
  • Meine Handlungen immer wieder überprüfen
  • Meine eigenen Standards immer wieder erneuern und verbessern

Mit einem Wort: gleichbleibende Qualität liefern, egal, wie oft, wann, wo, für wen und wofür.

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Wer loslässt hat beide Hände frei für Neues

Hallo, hier ist Melania. Mein Thema heute: Veränderung durch Loslassen.

Ich würde gerne mit Ihnen folgende Gedanken teilen:

Was ist, wenn ich klar spüre, etwas ist wirklich zu Ende, es ist Zeit loszulassen, aber ich kann es nicht? „Wer loslässt hat beide Hände frei für Neues“ weiterlesen

Müdigkeit

Hallo, hier ist Melania. Mein Thema heute: Müdigkeit.

Sind Ihnen auch schon einmal diese Gedanken durch den Kopf gegangen:

„Ich bin einfach müde, kraftlos und ohne Energie. Wo ist wohl die Sinnhaftigkeit meines Tuns. Es fällt mir schwer, meine Erfolge zu erkennen, geschweige denn, sie zu bemessen. Ich fühle mich ausgelaugt. Und jeden Tag stehen neue Probleme an. Es ist kein Ende in Sicht …“

Ihre Gedanken beginnen immer öfter um das Thema Jobwechsel zu kreisen: neues Spiel, neue Aufgaben, neuer Chef. Vielleicht geht es dann besser und Sie finden Ihre Energie und Freude am Job wieder.

Na, hab’ ich Ihren Gemütszustand getroffen?

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Gelassenheit bei Ablehnung

AblehnungKennen Sie das Gefühl, sich abgelehnt zu fühlen?

Manchmal sind es klar ausgesprochene Worte von unserem Gegenüber, manchmal eine nonverbale Gestik und manchmal eine Ahnung, dass es so ist. Das Gefühl, abgelehnt zu sein, verunsichert uns und hat oft unüberlegte Reaktionen zur Folge. Egal, wie alt wir werden, abgelehnt zu werden löst in vielen von uns einen Urschmerz aus, ähnlich wie wir es vielleicht als Kinder erlebten, wenn die anderen nicht mit uns spielen wollten. „Gelassenheit bei Ablehnung“ weiterlesen

„Erst wenn Weihnachten im Herzen ist, liegt Weihnachten auch in der Luft.“ (William Turner Ellis 1866- 1955, Autor)

…. so empfinde ich auch.

Wir feiern seit Jahren an einem Adventssonntag unser jährliches „Come-Together-Weihnachtsfest“.

Freunde sind da, die wir zum Teil das ganze Jahr nicht geschafft haben zu treffen. Familie, die anreist. Es ist laut und bunt, viel Gelächter und große Freude darüber, zusammen zu sein. Gemeinsam essen und trinken, das alte Jahr besprechen und uns zusammen auf Weihnachten freuen.

Ich schmücke Tage zuvor das ganze Haus mit großer Vorfreude.

Während unseres „Come-Together-Festes“ sehe ich dann unseren Sohn mit roten Wangen durchs Haus rasen, meinen Mann von Gruppe zu Gruppe gehend, Cava und Wein nachschenkend, und die fröhlichen Gesichter unserer Gäste. Und genau diese „Minimomente“ des Hinschauens machen mich glücklich. „„Erst wenn Weihnachten im Herzen ist, liegt Weihnachten auch in der Luft.“ (William Turner Ellis 1866- 1955, Autor)“ weiterlesen